" Anregungen, Bedenken und Widersprüche" passen zum jetzigen Planunsstand nicht so recht. Im Moment ist die Situation so, dass die MVB als Planungsträger = juristische Person - selbst verantwortlich Pläne erstellt und später auch diesen Abschnitt 4 bauen wird. Die Landeshauptstadt ist im Moment außen vor (in der Volksstimme wurde deshalb auch geschrieben, dass Herr Scheidemann nicht als Dezernet der MD sondern als Aufsichtsratsvorsitzender an der Veranstaltung teilgenommen hat). Wenn die MVB fertig ist, wird sie als Vorhabensträger die Pläne der Landeshauptstadt Magdeburg (MD) als Planfststellungsbehörde vorlegen. Diese führt das Planfeststellungsverfahren durch, welches mit dem Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen wird. Die Eröffnungs des Planfeststellungsverfahrens wird öffentlich bekannt gemacht, das müssen wir in der Volksstimme beobachten (meist hat die Stadt nur Hinweise auf öffentliche Bekanntmachungen dort veröffentlicht) In dem Verfahren können dann " Anregungen, Bedenken" vorgebracht werden. Wenn dann später der Planfeststellungsbeschluss veröffentlicht wird, können Widersprüche bei der MD eingelegt werden. Die Planfeststellungsbehörde entscheidet darüber, danach erst erfolgt eine juristische Prüfung durch Verwaltungsgerichte, wenn jemand Klage einreicht. Die Prüfung der Notwendigkeit wird nach den bisherigen Aussagen, auch des OB, nicht mehr erfolgen, weil das bereits in einem Gesamtkonzept vor Jahren (1999?) erfolgt ist. Veränderungen, die sich inzwischen ergeben haben, werden bis zu den genannten Schritten kaum erfolgen. In den Klagebegründungen kann angeführt werden, dass diese Notwendigkeitsprüfung deshalb nicht durchgeführt wird, weil die MD indirekt Vorhabensträger und deshalb befangen ist (Aufsichtsratsvorsitzender ist auch Leiter der Planfeststellungsbehörde). Damit könnte das Verfahren an das Landesverwaltungsamt verwiesen werden. Ob zu Beginn des Planfesstellungsverfahrens oder bei den Widersprüche bereits eine Beteiligung des Landesverwaltungsamtes erreicht werden kann, weiß ich nicht (ich bin zu lange raus aus dem Geschäft). In jedem Fall ist es ratsam, einen Widerspruch gegen den Planfeststellungsbeschluss an das Landesverwaltungsamt zu richten. Ich lasse diese Email kontrollieren, vielleicht gibt es dann "saubere" Ratschläge. Dazu bleibt Zeit genug. Viele Grüße Herbert Becker
Dienstag, 3. März 2015
Anregungen, Bedenken und Widersprüche" passen zum jetzigen Planunsstand nicht so recht (Becker)
Donnerstag, 26. Februar 2015
Mittwoch, 25. Februar 2015
Ablehnung der geplanten Straßenbahnverbindung Bauabschnitt 4 ab Damaschkeplatz (Becker)
Betreff: Ablehnung der geplanten Straßenbahnverbindung Bauabschnitt 4 ab Damaschkeplatz Liebe Mitstreiter, an der Info-Veranstaltung der MVB haben einige von uns teilgenommen. Für mich stellt sich die Situation so dar: Die Meinungsäußerungen derer, deren Eigentum nicht durch die Trasse unmittelbar betroffen wird, sind uninteressant, ohne Einfluss. Eigentümer von benötigten Flächen werden angesprochen. Die vorgestellte Vorplanung dient der Vorbereitung genehmigungsfähiger Bauantragsunterlagen. Mit dem Planungsstand wird ab März das Planfeststellungsverfahren beginnen. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden unterrichtet und haben damit die Möglichkeit, sich zu äußern. Über die dann vorgelegten Anregungen, Bedenken und Widersprüche wird jeweils für sich einzeln "abgewogen" und entschieden. Die Entscheidungen werden später im Genehmigungsverfahren vom Planungsträger, MVB, mit an die Planfeststellungsbehörde, Landeshauptstadt Magdeburg, gegeben. Die Vorstellung der derzeitigen Planungen war sehr aufschlussreich, lies aber keine, für die betroffenen Grundstückseigentümer wichtige Linienführung - aus der Entfernung des Raumes - erkennen. Herr Körner hat deshalb angefragt, wo die Pläne eingesehen werden können. Herr Kersten, MVB, hat zugesichert, allen betroffenen Eigentümern - nach Terminabsprache - Einblick zu gewähren. Herr Körner hat die Visitenkarte mit den Kontaktdaten. Die Trasse des Bauabschnittes 4 beginnt in der Großen Diesdorfer, es entsteht eine Straßenbahn-Kreuzung mit der Linie Damaschkeplatz / Olvenstädter Straße. Im Verlauf des Editharinges verläuft die Trasse in der Straßenmitte bis zur Kurve Richtung Ring. Im Bereich der Ministerien wird eine Haltestelle geschaffen. Zwischen der Kurve (ab Gellertstraße, mit Ampelsicherung) nach Osten in Richtung Ring bleiben der Rad-/Fußweg und die Baumreihe bestehen, dann entsteht eine Einbahnstraßen- Anliegerstraße in östlicher Fahrtrichtung, die vor dem Ring die Trasse überquert. Die Trasse wird als Grüntrasse hergestellt. Zwischen Glacis und Anliegerstraße verlaufen die Zu- und Abfahrt des Ringes. Im Verlauf des Ringes nach Norden wird in einer Länge von ca. 500 m der Ring um 10 m nach Osten verlegt, der Radweg soll deshalb auf das Bahngelände östlich verschoben werden und für die zu fällenden Bäume sind Ersatzpflanzungen, u.a. auf den zu erwerbenden Kleingartenflächen in Richtung Motzstraße und an der Mittagsstraße (südlich) bzw. westlich der Kritzmannstraße, vorgesehen. Die Lärmschutzwand bleibt zunächst unverändert, bis sie (nahe der Tür?) auf einer Länge von 40 m unterbrochen und in der westlich abknickenden Straßenbahntrasse mit ca. 150 m errichtet wird. Entlang der Lärmschutzwand bleibt eine "Betriebsstraße" zur Pflege und Unterhaltung der Wand und der Trasse. Für den Verlauf der Trasse durch die Kleingärten (von bebauten Grundstücken war keine Rede) sei nur ein kleines Bauwerk als Brücke über die Schrote notwendig. Im Bereich der hier aufzukaufenden Kleingärten entsteht eine Straßenanbindung an die Motzstraße, in die Motzstraße kommt auch die Haltestelle, wohl nahe genug an der Albert-Vater-Straße, um eine Umstiegsmöglichkeit an den dortigen Bushaltstellen zu schaffen. Auf die "Vorrang"-Ampelschaltung zugunsten der Straßenbahn, sowohl an der Albert-Vater-Straße als auch an der Gellertsraße / Editharing wird wiederholt hingewiesen. Im weiteren Verlauf führt die Trasse durch die Garagengrundstücke nach Norden. In einem 5. und 6. Bauabschnitt soll die Straßenbahn dann später auch vom Hermann-Bruse-Platz bis zum Kannstieg weitergeführt werden, dafür sei die Planung aber noch längst nicht so weit. Nur so weit hier beschrieben. Herr Körner hat noch in der Veranstaltung geraten, dass sich Betroffene schon jetzt selbst kümmern sollten und nicht auf die Gesprächswünsche der MVB zu warten. Ich hoffe, dass ich einen verständlichen Überblick geben konnte, jetzt ist es an Ihnen, weitere Schritte (wie zuvor angemerkt) selbst zu unternehmen. Mit freundlichen Grüßen Herbert Becker
Dienstag, 24. Februar 2015
Volksstimme zur öffentlichen Veranstaltung MVB am 24.2.2015
MVB
stellen Plan für Trasse nach Nord vor
Altstadt
(rs) Die
MVB, wollen auf
einer Bürgerversammlung die Pläne für die neue
Straßenbahntrasse zwischen Damaschkeplatz und Neustädter
Feld/Hermann-BrusePlatz
vorstellen. Diese Strecke ist
eine Alternativvariante zur
ursprünglichen Streckenführung über den Breiten Weg.
Die neue Trasse verläuft u.
a. westlich der Tangente parallel zu deren Fahrbahn. Zur
Vorstellung laden die MVB am
kommenden Dienstag um 18.30 Uhr ins Verwaltungs‑
aus
der MVB, Otto-von-Gute- ricke-Straße
25. ein.
Quelle: Volksstimme
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